Wie kündige ich meinen Job und bleibe meinem alten Arbeitgeber in guter Erinnerung?

Vor ein paar Wochen bin ich auf Youtube über ein Video gestolpert, in welchem Leute auf spektakuläre Weise kündigen. Eine Dame sang, unterstützt von einem Chor, Ihre Kündigung ins Gesicht des Chefs. Andere wiederum hatten einen Kuchen mit Aufschrift „i quit“ gebacken und den Kollegen überreicht.

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Auf der einen Seite ist es interessant zu sehen, was sich manche Menschen so einfallen lassen. Auf der anderen aber auch erschreckend zu sehen, wie wenig Respekt manche Arbeitnehmer vor Ihren Vorgesetzten und Kollegen haben. Ich habe mich bisher immer behutsam verhalten beim Kündigen, mit einem leichten Blick in die Zukunft.

Auf diesem Wege habe ich mir immer eine Tür aufgehalten, wenn ich zum späteren Zeitpunkt nochmals Hilfe, z.B. eine Referenz einholen musste. Viele meiner Bekannten geben auch zu, dass Sie beim Kündigen nicht die wahren Gründe nennen, um sich selbst keine Steine in den Weg zu legen.

Hin und wieder klappt es mit den Kollegen oder dem Boss einfach nicht. Oftmals werden dann diese Gefühle gegen eine einzige Person auf die komplette Firma projiziert.

Unabhängig vom Grad der Enttäuschung, sollte man sich trotzdem respektvoll gegenüber Kollegen und Vorgesetzten verhalten!

Nutze die Kündigungsfrist

Jeder Festangestellte hat eine Kündigungsfrist, die man clever nutzen sollte! Hier bietet es sich an mit dem Arbeitgeber abzuklären, ob es vielleicht sogar gewünscht ist etwas länger zu bleiben. Sollte man z.B. in ein wichtiges Projekt involviert sein, so zeugt es von Loyalität und Verantwortungsbewusstsein dieses Projekt zu Ende zu bringen und nicht mittendrin die Flinte ins Korn zu werfen.

Des Weiteren ist diese Zeit eine super Gelegenheit, um für die Zukunft zu Netzwerken, bzw. sich nochmals mit den Kollegen zu beschäftigen.

Die Kündigung

Diese sollte einfach formuliert sein und ein paar Gründe enthalten, warum gekündigt wird. Ebenso sollte Sie fachlich formuliert sein und Emotionen auslassen.

Das Abgangsgespräch

Abgangsgespräche sind sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber eine wichtige Sache! Der Arbeitgeber ist auf ein ehrliches Feedback angewiesen, um Dinge zu ändern. Ebenso profitiert der Arbeitnehmer von einem konstruktiven Feedback und kann es in seine Karriere einfließen lassen.

Sag es deinen Kollegen

Das ist normalerweise der schwerste Part. Viele finden auf der Arbeit echte Freunde und bilden Beziehungen zu Kollegen, die weit über eine „Arbeitsbeziehung“ hinausgehen.

Diese Kontakte sich wichtig, von daher ist es ratsam die Kollegen rechtzeitig zu informieren, um mit einem positiven letzten Eindruck das Unternehmen zu verlassen!

Wenn du diese Dinge berücksichtigst, steht dem Karrieresprung nichts im Wege!

(Hier noch ein nützlicher Artikel zum Verstehen von “Zeugnissprache)