Vorstellungsgespräche sind eine Sache für sich – oft mit Stress verbunden – und wenn dann noch merkwürdige Fragen gestellt werden, fühlen sich Bewerber oft wie ohne Segel auf hoher See. Fragen, wie „wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie?“ verwirrt viele Bewerber und es kommen ebenso merkwürdige Antworten.

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Wenn einem Bewerber jedoch klar ist, warum solche Fragen gestellt werden, lassen Sie sich auch viel besser beantworten.

Unserer Erfahrung nach werden diese Fragen aus mehreren Gründen gefragt.

Brainteaser werden oft genutzt, um die Denkweise eines Bewerbers in Erfahrung zu bringen. Die „korrekte“ Antwort ist hierbei gar nicht so wichtig, es geht eher um den Denkansatz. Hierbei ist es als Bewerber wichtig jeden Gedankengang zu äußern, so dass der Interviewer einen Einblick in logische Denkvermögen eines Bewerber bekommt.

Oftmals werden solch „merkwürdige“ Fragen aber auch von Interviewern gestellt, die diese Fragen irgendwo mal gehört haben und deren eigentlichen Sinn gar nicht kennen.

Aspekt32 denkt, dass Interviewer, die solche Fragen stellen, sich dringendst mit dem Screening des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen sollten.

Firmen wie Apple und Google haben den Ruf ebenfalls solch merkwürdige Fragen zu nutzen, allerdings ist das wohl eher ein Ding der frühen 2000er Jahre und kommt heute nicht mehr zum Einsatz.

Also, solltest du mit einer merkwürdigen Frage konfrontiert werden, so erkläre deinem Gesprächspartner jeden einzelnen Gedankengang und begründe – es geht um den Gedankengang und nicht die Lösung.

Du solltest versuchen diese Fragen nur flüchtig zu beantworten und einen Zusammenhang zu deinen Skills oder Erwartungen herstellen, um das Gespräch zu lenken. Es sei denn du möchtest wirklich über das Tierthema philosophieren.

Solltet Ihr Rückfragen zum Thema haben, könnt Ihr jederzeit mit uns telefonieren – erreichbar unter +4969348770940