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Es gibt immer eine Menge zu tun. Das ist immer so. Du sitzt jeden Tag an deinem Schreibtisch, um sicher zu gehen, dass alles erledigt wird, aber irgendwann ist das meist nur durch Überstunden zu schaffen. Es ist aber in Ordnung, die Arbeit pünktlich zu verlassen – diese Tipps sollen helfen, damit du regelmäßig(er) pünktlich in den Feierabend gehst.

Kein schlechtes Gewissen haben!

“Wann kann ich gehen?”, fragst du dich das öfters, wenn es auf den offiziellen Feierabend zugeht? Alle sind noch hier – kann doch nicht sein, dass ich als erster gehe?!“. So geht es im Handumdrehen, dass man Überstunden macht, weil man einfach nicht der erste sein will.

Ändere deine Sichtweise auf den gesamten Prozess. Anstatt es als “Ich verlasse die Arbeit” zu sehen, denke daran, dass du noch andere Dinge am Tag erledigen musst, z.B. Sport, Einkaufen, Auto Waschen etc. . Kleines Beispiel folgendes: “Geh nach Hause, um die Familie zu sehen” oder “Geh ins Fitnessstudio” oder “genieße etwas persönliche Zeit”. Lege dir die nächste Aktivität als etwas Wichtiges in deinem Leben fest. Sobald deine Freizeit einen höheren Stellenwert bekommt, ist das schlechte Gefühl beim „frühen Gehen“ weg.

Erledige die wichtigen Aufgaben zuerst!

Manchmal kann es sein, dass Überstunden anfallen, weil du eine wichtige Aufgabe auf den letzten Teil des Arbeitstages verschiebst. Wie es dann so ist, kommt noch ein ungeplantes Meeting dazwischen oder der Computer streikt. Trotzdem, wenn etwas an diesem Tag erledigt werden muss, muss es erledigt werden. Also fängst du spät an und beendest es noch später. Ein guter Ansatz ist es hier sich selbst zu fragen: „Wann machen Überstunden wirklich Sinn?“

Was auch immer du dir ausgedacht hast, pack es an die Spitze deiner To-Do-Liste für den Tag. Wichtige Dinge zuerst. Plane Meetings eher für den Vormittag, da Meetings öfter überzogen werden und mehr Zeit nehmen als geplant war.

Plane deine Freizeit!

Überstunden zu machen, weil man nichts anderes zu tun hat, ist dämlich! Mache Pläne für nach der Arbeit, die dich motivieren, das Büro pünktlich zu verlassen und etwas anderes zu tun. Plane dein Abendessen mit deinem Partner oder Freunden. Wer keine Freunde oder Partner hat, muss sich eben ein Hobby suchen 😊

Sei selbstsicher, wenn nötig!

Wenn du jeden Tag zu einer bestimmten Zeit gehen willst, musst du das rechtfertigen können. Andere mögen es vielleicht, Überstunden zu machen, um beim Chef einen guten Eindruck zu hinterlassen – das kann dir jedoch egal sein. Besonders, wenn nach Gleitzeitmodell gearbeitet wird, ist es wichtig Grenzen zu ziehen und sich selbst treu zu bleiben.

Du musst auch lernen wie man “Nein” zu Dingen sagt, die nicht Teil deines Tagesplans sind. Das soll nicht heißen, dass du nicht hilfreich sein oder versuchen solltest, ein Teamplayer zu sein. Es geht mehr darum, deine Grenzen zu kennen und was du innerhalb deiner festgelegten Arbeitszeit jeden Tag realistisch angehen kannst. Wenn dich jemand bittet, eine halbe Stunde vor deiner Abreise etwas anzufangen, sag ihm, dass du als erstes am nächsten Morgen zur Sache kommst.

Ein weiterer guter Tipp ist es auch, den Tag zu strukturieren und mithilfe eines Zeitplanes zu planen. Ähnlich wie zu Schulzeiten, hilft ein Stundenplan. So kann man bestimmten Aufgaben mehr Gewicht/Zeit zuschreiben und kann auch stets checken, ob man noch in der Zeit ist!